Moxen und Schröpfen

In der Moxibustion werden bestimmte Körperstellen, meist Akupunkturpunkte, mit Hilfe von Moxakraut (Beifußkraut) erwärmt. Beim Schröpfen wird mittels „Schröpfköpfen“ direkt auf der Haut ein Vakuum erzeugt, wodurch es in den betreffenden Hautbezirken zu einer massiven Mehrdurchblutung kommt. Dadurch werden Schmerzen abgeleitet, Verspannungen gelöst und die Durchblutung verbessert

Kenntnisse und Fertigkeiten:

 

Der/Die AbsolventIn…

  • kennt den geschichtlichen Hintergrund von Schröpfen, Moxibustion sowie Gua Sha, ihre Varianten und unterschiedlichen Erscheinungsformen
  • kennt sedierende und tonisierende Therapieverfahren auf Basis von Schröpfen, Moxibustion sowie Gua Sha und kann diese eigenverantwortlich anwenden
  • kann die Patienten vor, während und nach der Therapiemethode betreuen, sie über auftretende Hauterscheinungen wie Petechien und Hämatome aufklären und auf therapierelevante Verfärbungen sowie Phänomene eingehen und diese für weitere therapeutische Sitzungen nutzen
  • kennt und versteht die reflektorischen, segmentalen und energetischen Hintergründe und Therapiemaßnahmen von Schröpfen, Moxen, Gua Sha, sowie aus- und einleitende Möglichkeiten
  • kennt das Spezifikum jeder einzelnen Therapiemethode, ihren Einsatz in Kombination und einzeln angewandt
  • kennt und versteht die Indikationen und Kontraindikationen der Methoden und kann individuell auf Indikationen, Konstitution und gegebene Möglichkeiten eingehen
  • beherrscht mehrere Anwendungsvarianten der Schröpfköpfe, Moxibustion und Werkzeuge des Gua Sha

 

 

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